Frauenarztpraxis
     Dr. med. Antonia Kersting-Reischies

                        Ärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
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Anschrift

Dr. A. Kersting-Reischies

Ärztin für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe

Markelstr. 2
12163 Berlin

tel. 030 - 7929029
 
 
 


Vorsorge und erweiterte Vorsorge


Durch eine Tastuntersuchung wird die Lage und Größe der Gebärmutter beurteilt. Durch eine Ultraschalluntersuchung lassen sich die Organe im kleinen Becken darstellen. Auffällige Strukturveränderungen wie Zysten, Myome, Polypen werden so frühzeitig erkannt.

Um Gebärmutterhalskrebs frühzeitig zu erkennen, wird ein Zellabstrich auf Veränderungen untersucht. Allen Frauen ab 20 Jahren wird dieser
"PAP"-Abstrich empfohlen.

Bösartige Zellveränderungen am Gebärmutterhals entstehen nur nach vorheriger Infektion mit high risk HPViren.
Ob diese Viren vorhanden sind und ob ein erhöhtes Risiko besteht, lässt sich durch einen HPV-Abstrich ermitteln.

Seit 2006 ist eine Impfung gegen die HPViren zugelassen. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren.

Schwangerenvorsorge



In der Schwangerschaft können Infektionen der Mutter auch für das Kind gefährlich sein. Nach den Mutterschaftsrichtlinien wird deswegen jede Schwangere auf Röteln, HIV, Chlamydien, Lues und Hepatits B untersucht.

Toxoplasmose-Diagnostik
erfolgt allerdings nur bei begründetem Infektionsverdacht.
Menschen können sich mit Toxoplasmose infizieren, wenn sie rohes oder nicht durchgegartes Fleisch essen oder mit Katzen in Kontakt kommen, die Toxoplasmose-Erreger ausscheiden.
50% aller Erwachsenen haben schon eine Toxoplasmose-Infektion hinter sich und sind immun. Im Falle einer Schwangerschaft ist dann auch das Kind geschützt.
Am Beginn oder vor der Schwangerschaft kann mit einem Blut-Test nach Toxoplasmose Antikörpern gesucht werden. Sind sie nicht vorhanden, sollten in der Schwangerschaft vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden.


B-Streptokokken sind Bakterien, die bei jeder vierten gesunden Schwangeren vorkommen. Wenn B-Streptokokken während der Geburt auf das Kind übertragen werden, kann es an schweren Infektionen erkranken. Zwischen der 35. und 37. Schwangerschaftswoche kann durch einen bakteriologischen Abstrich die Besiedlung mit den Streptokokken festgestellt werden. Eine Antibiotikagabe während der Geburt verhindert die Infektion des Kindes. Diese Untersuchung wird von den Fachgesellschaften empfohlen, die Kosten werden allerdings nicht von den Krankenkassen übernommen.